Petra Stember
Emschergenossenschaft, Ausbildungsleiterin
Koordination und Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen der Gesamtschule Holsterhausen und den Ausbildungsabteilungen,
also den Auszubildenden der Emschergenossenschaft.
Interview:
Was für einen Beruf haben Sie erlernt?
Zunächst habe ich eine Ausbildung zur Bauzeichnerin absolviert und anschließend an der Fachhochschule Essen Bauingenieurwesen studiert. Außerdem habe ich eine
Weiterbildung zur Personalentwicklerin gemacht.
Wieso dieser Beruf?
Schon in der Schule waren meine Schwerpunktfächer Mathematik und Technik. Durch meinen Onkel - er war Diplom-Ingenieur und Ausbilder für Bauzeichner - bin ich auf den
Beruf und das spätere Studium aufmerksam geworden.
In meinen ersten Berufsjahren war ich als Ingenieurin sehr unterschiedliche Aufgaben übernommen. Seit gut 10 Jahren bin ich als Personalentwicklerin tätig und seit
3 Jahren bin ich zusätzlich Ausbildungsleiterin in unserem Unternehmen.
Was sind ihre Tätigkeiten bei der Emschergenossenschaft?
Ich bin seit 21 Jahren bei der Emschergenossenschaft beschäftigt und habe in dieser Zeit viele Stationen durchlaufen: Planungsingenieurin, Controllerin, Technische
Vorstandsreferentin und nun Personalentwicklerin und Ausbildungsleiterin. Meine Aufgabe ist es dabei Vorgesetzte und Mitarbeiter/innen in allen Fragen der Fort- und
Weiterbildung insbesondere in den technischen Berufen zu beraten. Darüber hinaus bin ich für die Konzeption, Durchführung und Begleitung der erforderlichen
Qualifizierungsmaßnahmen zuständig. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Ausbildungsleiterin beschäftige ich mich mit übergeordneten Themen unserer 10 Ausbildungsberufe
und begleite unsere Schulkooperationen und verschiedene andere Schulprojekte.
Haben Sie sonstige Projekte mit Jugendgruppen schon mal durchgeführt?
Zu meinen Aufgaben als Ausbildungsleiterin gehört u. a. auch das Recruiting neuer Auszubildenden. Dazu stehe ich ständig
in Kontakt zu vielen Schülerinnen und Schülern in unserem Verbandsgebiet.
Wie stehen Sie zum Klimawandel?
Klimawandel ist für mich ein sehr wichtiges Thema:
Ich finde es gut, dass der Klimawandel es inzwischen endgültig in die Massenmedien geschafft hat und uns nahezu überall begegnet. Das Klima der Erde ändert sich durch
den Einfluss des Menschen - und das wird Folgen für unser Zusammenleben haben.
Wir alle sollten verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen. Jeder kann das immer und überall tun, sowohl privat als auch im Berufsleben. Der einzelne Beitrag,
den jeder von uns leistet - bspw. durch Strom und Wasser sparen - ist vielleicht nur gering. Letztendlich zählt aber jede Kleinigkeit und wichtig ist vor allem auch der
gute Wille - das ist schon ein großer Fortschritt.
Warum ist es wichtig, dieses Thema Schülern näher zu bringen?
Ein nachhaltiges Umdenken wird in nahezu allen Lebensbereichen notwendig sein. Deshalb ist es wichtig, junge Menschen so früh wie möglich an dieses Thema heranzuführen.
Die Projekte "Klimakonferenz" und "grüne welle - Regenwasserbewirtschaftung" der Gesamtschule Essen-Holsterhausen sind hervorragende Beispiele, wie theoretisches Wissen
in die Praxis umgesetzt werden kann.
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Schulhofumgestaltung an der Gesamtschule Essen-Holsterhausen
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